So startest du in die virtuelle Assistenz

Der Gedanke, ohne Berufserfahrung oder passenden Abschluss in ein neues Feld einzusteigen, kann erst mal einschüchternd wirken. Vielleicht fragst du dich, ob du gut genug bist oder ob dir noch Fähigkeiten fehlen. Die Wahrheit ist: Für deinen Start als virtuelle Assistentin brauchst du weder ein Studium noch einen perfekten Lebenslauf. Was zählt, ist deine Motivation, deine Lernbereitschaft und deine Zuverlässigkeit.

Gleichzeitig möchte ich etwas Wichtiges ansprechen: Der VA-Markt ist in den letzten Jahren gewachsen – und damit leider auch die Zahl derjenigen, die sich virtuelle Assistenz nennen, aber nicht liefern, unzuverlässig arbeiten oder Aufgaben versprechen, die sie gar nicht beherrschen. Das schadet dem gesamten Berufsbild.
Umso wichtiger ist es mir, dir zu zeigen, wie du von Anfang an professionell, verantwortungsvoll und authentisch startest.

Warum der Start als virtuelle Assistentin auch als Quereinsteigerin ideal ist

Der VA-Beruf ist flexibel, vielfältig und perfekt für alle, die selbstbestimmt arbeiten möchten. Und gerade als Quereinsteigerin hast du einen Vorteil: Du bringst Erfahrungen mit, die du vielleicht gar nicht als wertvoll erkannt hast.

Was den VA-Markt wirklich stärkt, sind Assistent:innen, die motiviert sind, klar kommunizieren, Verantwortung übernehmen und sich auf dem Weg weiterentwickeln.

Gute Gründe für deinen Start als virtuelle Assistentin:

  • Du kannst mit wenigen Stunden pro Woche einsteigen

  • Du entscheidest selbst über deine Aufgaben

  • Du brauchst kein Startkapital

  • Du kannst deine bisherigen Erfahrungen direkt einfließen lassen

  • Die Branche wächst – und sie braucht zuverlässige Menschen wie dich

  • Du kannst völlig ortsunabhängig überall auf der Welt arbeiten
  • Du kannst den Job super mit deinem Familienleben kombinieren

Schritt 1: Wähle Aufgaben, die zu dir passen

Es geht nicht darum, alles zu können. Viele Fähigkeiten entwickelst du automatisch auf dem Weg oder lernst sie in Kursen, wenn du dich spezialisieren möchtest.

Wichtig ist: Versprich nur das, was du wirklich halten kannst.
Kundinnen schätzen Klarheit und ehrliche Kommunikation viel mehr als Perfektion.

Typische Einstiegsaufgaben:

  • E-Mail- und Kalenderpflege

  • einfache Recherchen

  • Social-Media-Unterstützung

  • Kundensupport

  • Canva-Grafiken

  • Dateneingabe

  • Blog- oder Content-Vorbereitung

Du musst nicht alle Bereiche abdecken. Zwei bis drei gut gewählte Services reichen für deinen Anfang.

Schritt 2: Baue dir eine solide Tool-Basis auf

Du brauchst kein:e Technikexpert:in zu sein. Die gängigen Tools lassen sich leicht lernen. Wichtig ist, dass du zuverlässig damit arbeiten kannst.

Empfehlenswerte Tools:

  • Canva

  • Trello, Asana oder Notion

  • Google Workspace

  • Zoom

  • Passwort-Tools wie LastPass

  • ChatGPT & andere KI-Anwendungen (werden dein Leben vereinfachen und dir einen riesen Vorsprung bei Kund:innen verschaffen)

Konzentriere dich auf die Tools, die du wirklich für deine Leistungen brauchst. Qualität schlägt Quantität.

Schritt 3: Erstelle ein professionelles Angebotsportfolio

Dein Portfolio zeigt potenziellen Kund:innen, was sie von dir erwarten können.

Enthalten sein sollten:

  • eine klare Vorstellung von dir

  • 2 bis 3 konkrete Dienstleistungen

  • realistische Beispiele, die zeigen, dass du Aufgaben sauber umsetzt

  • erste Paket- oder Stundenmodelle

  • Kontaktmöglichkeiten

Du brauchst am Anfang keine große Website – ein einfacher One-Pager reicht völlig.

Schritt 4: Werde sichtbar und zeige, dass du zuverlässig bist

Viele Kund:innen entscheiden sich nicht für die “beste” VA, sondern für diejenige, der sie vertrauen können.
Deine Zuverlässigkeit, klare Kommunikation und Einhaltung von Absprachen sind dein größtes Kapital.

Wege, um sichtbar zu werden:

  • LinkedIn- oder Instagram-Posts über deine Reise

  • Austausch mit anderen VAs

  • Teilnahme an Gründerinnen- und Business-Communities

  • Aktiv auf Ausschreibungen reagieren

  • Mini-Arbeitsproben anbieten

Mach nicht den Fehler, dich zu “größer” darzustellen, als du bist. Ehrlichkeit sticht immer.

Schritt 5: Hol dir deinen ersten Auftrag – auch ohne Erfahrung

Wenn du zuverlässig bist, erreichbar bleibst und deine Deadlines einhältst, bist du vielen VAs bereits einen großen Schritt voraus.

Praktische Wege:

  • Schreibe auf konkrete Ausschreibungen

  • Biete ein kleines Kennenlern-Paket an

  • Kommuniziere klar, wie du arbeitest

  • Bitte aktiv um Feedback

  • Nutze das Feedback später als Referenz

Viele Kundinnen suchen genau das: Eine VA, die hält, was sie verspricht.

Schritt 6: Lerne auf dem Weg – und entwickle dich weiter

Du musst heute nicht alles können, was du später anbieten möchtest.
Du wächst mit jedem Auftrag und jeder Aufgabe. Und wenn du dir Unterstützung wünschst, findest du in meinen Kursen eine klare Struktur, praktische Übungen und ehrliche Einblicke in meine tägliche VA-Arbeit.

Warum diese Haltung den VA-Markt verändert und deinen Start als virtuelle Assistentin erleichtert

Wir brauchen mehr virtuelle Assistent:innen, die:

  • motiviert starten

  • klar kommunizieren

  • zuverlässig abliefern

  • bereit sind zu lernen

  • langfristige Kundenbeziehungen aufbauen

Genau damit stärkst du das Berufsbild der virtuellen Assistenz  und hebst dich gleichzeitig positiv von der Masse ab. Das führt dazu, dass Kund:innen wieder mehr in den Service und die Versprechen von VA’s vertrauen und nicht generell skeptisch sind. Und das wiederrum wird auch dir zu Gute kommen, da Kund:innen, die noch keine schlechten Erfahrungen gemacht haben und vertrauen, viel leichter zu gewinnen sind.

Deine nächsten Schritte für deinen Start als virtuelle Assistentin

Wenn du dir einen sicheren Einstieg wünschst, findest du im VA-Einsteigerkurs alles, was du für deinen professionellen Start brauchst – von Angeboten über Tools bis zur Kundengewinnung.

Du musst nicht alles können. Aber du musst bereit sein, zuverlässig zu arbeiten und dich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.
Und wenn du das bist, dann wird dein Start als virtuelle Assistentin nicht nur gelingen, sondern richtig gut werden.

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